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Zeitungen erhöhen Engagement für junge Leser

Datum: 05.03.2018 | Autor: Alexander Kiszelya

Die Marktstudie „Engagement der Zeitungen im Bereich junge Zielgruppen“ vom BDZV und der jule: Initiative junge Leser...

Das Engagement der Zeitungen im Bereich junge Zielgruppen 2018 haben BDZV und jule: Initiative junge Leser genauer analysiert und kommen in der von der Postbank in Auftrag gegebenen Studie zu erfreulichen Ergebnissen. Nahezu jedes Verlagsunternehmen in Deutschland kann mit Angeboten für den Nachwuchs aufwarten – mit redaktionellen Inhalten oder mit pädagogischen Projekten, die weiter ausgebaut werden. Im Zuge dessen wächst mit Blick auf die junge Zielgruppe die Präsenz in sozialen Netzwerken.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • 97 Prozent der Zeitungen in Deutschland bieten Printinhalte für junge Leser
  • 92 Prozent sind mit pädagogischen Medienprojekten in Kitas und Schulen aktiv
  • 56 Prozent machen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen digitale Angebote
  • Nahezu alle Zeitungen sind auf sozialen Plattformen wie Facebook, Twitter, YouTube u.a. präsent

Aller Digitalisierungsmaßnahmen im Bereich zum Trotz: Print ist unersetzbar. Fast alle Verlage produzieren Printangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene - von der eigenen Kinderzeitung über Kinder- und Jugendseiten im Blatt bis zu kindgerecht aufbereiteten Meldungen. Hinzu kommen bei immer mehr Verlagen zielgruppenspezifische Zusatzangebote. Rund 30 Prozent adressieren gezielt junge Schulabgänger und Berufseinsteiger mit einem eigenen Azubi-Magazin.

Zeitungen betreiben zudem Reichweitenportale für junge Erwachsene (16 Prozent) und Websites für Kinder (31 Prozent). 22 Prozent produzieren einen Onlineauftritt für Jugendliche. Daneben sind weitere Plattformen im Bereich junge Zielgruppen entstanden: 24 Prozent haben ein Onlineangebot für junge Erwachsene. 53 Prozent der Befragten begleiten ihr Schulprojekt mit einer eigenen Webseite. 27 Prozent werben mit einem gesonderten Onlineauftritt um Auszubildende. Insgesamt haben 56 Prozent der Verlage digitale Angebote für Kinder, Jugendliche und/oder junge Erwachsene im Portfolio.

Ausgebaut haben Zeitungen ihre Aktivitäten in sozialen Netzwerken: Auf Facebook sind 97 Prozent präsent, 77% bei Twitter, 57% bei YouTube und rund die Hälfte bei Instagram (48%). WhatsApp (43%), Google+ (32%) und Snapchat (16%) spielen ebenfalls eine Rolle.

Für die Online-Befragung zwischen Mai und September 2017 wurden 191 Personen kontaktiert, die in deutschen Medienhäusern Angebote für junge Zielgruppen betreuen. 43 Prozent der Verantwortlichen beteiligten sich. Sie repräsentieren mehr als 200 Tageszeitungstitel deutscher Verlage, was einem Anteil von 64 % der insgesamt 327 in Deutschland erscheinenden Tageszeitungen (BDZV 2018) entspricht. Die aktuelle Erhebung setzt die letzte Markterhebung von BDZV und jule aus dem Jahr 2013 fort.

Die Studie gibt’s kostenfrei unter bdzv.de




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