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PZ-Online: Wo sich in Print noch Umsatz machen lässt

Datum: 06.11.2017 | Autor: Alexander Kiszelya

„Supplements boomen, Magazine bröseln“, folgert der Branchendienst W&V: Nach drei Quartalen hat der Zeitschriften-Datendienst PZ-Online auf Basis...

„Supplements boomen, Magazine bröseln“, folgert der Branchendienst W&V: Nach drei Quartalen hat der Zeitschriften-Datendienst PZ-Online auf Basis der aktuellen Nielsen-Zahlen seine 2017er-Bilanz im Anzeigengeschäft vorgelegt.

Zwecks Analyse hat die Datenbank Bruttoumsätze im Anzeigengeschäft verglichen und daraus ein Ranking der Gewinner und Verlierer ermittelt.

Wachstumsgewinner sind die Programm-Supplements RTV West (plus 9,5 Millionen Euro oder rund 16 Prozent) und Prisma West (plus 6,4 Millionen Euro bzw. 22 Prozent). Deren Ostausgaben wachsen ebenfalls mit zweistelligen Prozentraten, absolut gerechnet fällt der Zuwachs jedoch niedriger aus.

Auch Zeitschriftenklassiker dürften sich über Wachstum freuen: PZ Online weist für den Burda-Titel „Bunte“ ein Plus von 6,1 Millionen Euro oder gut 14 Prozent aus, das Programmie „Hörzu“ (Funke Medien Gruppe) steigert den Bruttoumsatz um 2,8 Millionen Euro bzw. knapp 12 Prozent. Die Wochenzeitung „Die Zeit“ macht ein Plus von 4,2 Millionen Euro (8,4 Prozent), das „Zeit Magazin“ kommt auf plus 600.000 Euro (oder 3,6 Prozent).

Das, schreibt W&V, mit 74 Prozent höchste relative Wachstum in der Spitzengruppe verbucht „Geo Special“ mit 720.000 Euro. Für das Magazin „Frankfurter Allgemeine Woche“ wurde mit 38 Prozent das zweithöchste Relativwachstum ausgewiesen. Beim Vorjahresvergleich ist jedoch zu berücksichtigen, dass der Titel erst im April 2016 gestartet wurde.

Den ganzen Artikel und die Ergebnistabelle finden Sie HIER.