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IVW: ePaper gewinnen bei der Auflagenmeldung an Relevanz

Datum: 05.03.2018 | Autor: Alexander Kiszelya

An das Minus vor den Auflagenzahlen haben sich viele Verlagsmanager gewöhnen müssen. Dies gilt für die meisten regionalen und überregionalen Zeitungen...

An das Minus vor den Auflagenzahlen haben sich viele Verlagsmanager gewöhnen müssen. Dies gilt für die meisten regionalen und überregionalen Zeitungen. Mehr oder weniger stabile IVW-Zahlen melden für das 4. Quartal 2017 die „SZ“, „Handelsblatt“ und „Die Zeit“: „Vor allem wegen massiver Gewinne bei den ePaper-Abos“, lautet die Analyse von Meedia. Die „Süddeutsche Zeitung“ und das „Handelsblatt“ liegen mit Minus 0,6% bzw. 0,4% leicht unter dem Vorjahr. Wachsende Zahlen bei den ePaper-Abos haben das Ergebnis unterstützt. „ ‚Das Handelsblatt‘ überholte damit sogar erstmals ‚Die Welt‘ und liegt nun auf Platz 4 im Ranking“, so die Fachredaktion. Im Bereich ePaper-Abos hat auch „Die Zeit“ zugelegt und konnte sogar mit 0,4% ein leichtes Plus verzeichnen – bei 418.019 Abonnenten und Einzelverkäufen.

Fazit: ePaper sind längst kein Trend mehr, die Verkäufe wachsen im Gesamtmarkt deutlich. Statista zeigt in einer Statistik die Entwicklung der ePaper-Auflagen in Deutschland von 2005 bis 2017. Im 2. Quartal 2017 wurden laut IVW mehr als 1,2 Millionen ePaper verkauft. 2005 lag die verkaufte ePaper-Gesamtauflage bei – das ist kein Fehler – 21.121 Exemplaren.

BDZV ergänzt die Daten und Fakten zum ePaper-Markt in Deutschland auf seiner Website mit weiteren Informationen: So werden gut die Hälfte der digitalen Zeitungen regelmäßig im Abonnement bezogen, was einen erfreulichen Anstieg bedeutet. „Die regelmäßige Lektüre der digitalen Zeitungsausgabe wird damit für immer mehr Leser zur Selbstverständlichkeit“, folgert der BDZV. Tageszeitungen verkauften pro Tag rund 857.000 digitale Zeitungsausgaben, ein Plus von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Den größten Anteil daran haben die lokalen und regionalen Abonnementzeitungen mit gut 647.000 verkauften ePaper. Sonntagszeitungen konnten 139.000 digitale Exemplare absetzen. Die Auflage der Wochenzeitungen ist um 31,2 Prozent gestiegen und liegt nun bei rund 75.000 Zeitungen.

Die Entwicklung zeigt die Auflagenstatistik der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft auf Basis der aktuellen IVW-Erhebung. Als ePaper wird nur die 1:1-Abbildung der gedruckten Zeitung gewertet. Weitere digitale Zeitungsangebote wie Onlineportale, Mobilangebote oder Apps zählen nicht zur ePaper-Auflage. Insgesamt meldeten im 4. Quartal 2016 195 Zeitungen ihre ePaper-Auflagen an die IVW (4/2015: 188 Zeitungen).

Quelle: Statista




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