In unserer losen Reihe "Drei Fragen an..." möchten wir Ihnen unterschiedliche Bereiche der HUP AG näher bringen. Den Themen sind keine Grenzen gesetzt.

Befassen werden sich die Fragen mit bestehenden Produkten, Veranstaltungen, neuen Ideen oder auch gerade in der Branche diskutierten Themen. Dabei finden Sie hier immer die aktuellsten Fragen zu Beginn.

Drei Fragen an Marko Oette zu PS.Content

Name: Marko Oette

Position/Aufgabe: Chief Operation Officer (COO) Content/Product Owner PS.Content

Thema: PS.Content – aktueller Zwischenstand und Ausblick

Die ersten Installationen von PS.Content stehen kurz vor dem Live-Betrieb. Wie ist der aktuelle Stand der Entwicklung bei der Portal-Solution PS.Content?

Marko Oette: Dank unserer agilen Entwicklung, „continous Delivery“ und automatisierten Tests steht unseren Kunden immer eine lauffähige Version unserer Portal-Solution zur Verfügung. Ein klassisches Release-Datum bzw. Release-Konzept gibt es daher gar nicht mehr. Wenn es darum geht, wie viele der mit unseren Kunden gemeinsam im Kunden-Scrumble erarbeiteten Features bereits lauffähig umgesetzt sind, würde ich sagen ca. 70 Prozent. Wichtig ist hierbei zu berücksichtigen, dass sich die Anforderungen im Rahmen der HUP Kunden-Scrumbles auch immer wieder verändern bzw. neue hinzukommen. Das macht die gemeinsame Arbeit ja auch so spannend und dynamisch.

Wird PS.Content final zu einem vollständigen Redaktionssystem entwickelt oder ist auch in Zukunft zusätzlich ein klassisches Print-Redaktionssystem notwendig ­– sei es von HUP oder einem anderen Entwickler?

Marko Oette: PS.Content ist ein Mehrkanal-CMS mit dem Fokus darauf, Inhalte kanalneutral zu verwalten. Wir haben PS.Content mit Absicht so modular angelegt, dass man es auch nutzen kann, wenn man als Kunde bzw. Interessent kein HUP-Print-System hat bzw. ein Print-System vielleicht auch gar nicht benötigt.

Die HUP AG verfügt mit HUP Redaktion über ein mächtiges, weit verbreitetes und auf zahlreiche Printworkflows zugeschnittenes Redaktionssystem, welches die Erstellung komplexer Print-Produkte mit möglichst wenig Aufwand erlaubt.

Mit PS.Content verfolgen wir die Philosophie, pro Ausgabekanal ein entsprechendes bidirektionales Ausleitungsmodul anzubieten. So zum Beispiel für Drupal, native:media, Facebook, Twitter und auch die Basic-Solution HUP Redaktion. Ein weiteres Ausleitungsmodul für InDesign ist bereits geplant. Möchte ich als Kunde/Interessent nun ein anderes Print-System anschließen, lässt sich das über die Implementierung eines entsprechenden Ausleitungsmoduls unkompliziert realisieren.

Welche neuen Features befinden sich aktuell in der Umsetzung und welches davon ist Ihr persönliches Highlight?

Marko Oette: Ganz klar, die schon genannte InDesign-Integration sowie die erweiterte Redaktions- und Themenplanung, die es den Nutzern von PS.Content zukünftig erlaubt, ohne weitere Planungstools wie beispielsweise DeskNet die redaktionellen Abläufe vom Desk aus in PS.Content zu steuern.

Außerdem arbeiten wir in unseren Kunden-Scrumbles an einer verbesserten Version der Personen- und Kontaktverwaltung sowie an einer eigenen Event-Datenbank. Hier ergeben sich demzufolge auch in absehbarer Zeit Synergieeffekte, die mit einer inhomogenen Systemlandschaft nicht erreichbar sind.