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Aktuelles aus der Branche

Turbulenzen im deutschen Zeitschriftenmarkt

Wie bei den Zeitungen bricht auch bei Magazinverlagen das Anzeigengeschäft ein, die Vertriebserlöse können dies nicht kompensieren, die Zustellkosten steigen. Die Folge: Kurzarbeit, Insolvenzen und weitere Konsolidierungen durch Übernahmen. Zudem wird das Publisher Summit abgesagt.

“Die Lage in der Zeitschriftenbranche ist ernst”, sagt Rudolf Thiemann, Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Rund die Hälfte der Verlage bereiten sich vor, in bestimmten Bereich Kurzarbeit einzuführen, weitere 33 Prozent im gesamten Unternehmen. Zudem sollen staatliche Hilfen der Bundesagentur der Arbeit unterstützen. VDZ-Mitgliedsunternehmen geben an, dass das Anzeigengeschäft bis Ende des Jahres zwischen 20 und rund 80 Prozent zurückgeht. Geschätzte 4 Prozent Plus im Vertrieb können das nicht ausgleichen,  VDZ-Präsident Thiemann schließt daher nicht aus, dass es in der Branche auch zu Insolvenzen kommt. Betroffen sein könnten kleine und mittelständische Unternehmen, insbesondere Fachverlage, heißt es. Sorgen bereiten auch steigende Postzustellkosten.

Zum Stimmungsbild passt, dass die Delegiertenversammlung und Präsidium entschieden hat, den im November geplanten Publisher Summit und die Publisher Night „aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Auswirkungen” abzusagen: „Für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung mit der Vielzahl an Teilnehmern aus den Verlagen und zahlreichen prominenten und internationalen Gästen sowie politischer Entscheidungsträger erscheint eine Durchführung in diesem Jahr nicht plan- und verantwortbar”, so eine in meedia zitierte VDZ-Sprecherin.

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