Verschiebung HUP Workshop & Scrumbles 2020
18. März 2020
Entgeltabrechnungen während der Corona-Pandemie
27. März 2020

Interview mit HUP Geschäftsführer Dirk Westenberger

„Eine Krise wie Corona bietet auch immer Chancen!“

Die Geschäftswelt ist durch die Coronavirus-Krise aus den Fugen geraten und viele Unternehmen rüsten sich mit Hochdruck, den Arbeitsalltag aus dem Home-Office zu organisieren. Wie die HUP mit der Situation umgeht und dass sich auch Chancen bieten, beschreibt HUP Geschäftsführer Dirk Westenberger im Interview.

Herr Westenberger, wie bewerten Sie die aktuelle Lage? Für den Wirtschaftsstandort, die Digitalbranche und die Rolle der HUP.
Dirk Westenberger: Natürlich sind die Einschnitte noch nicht absehbar und es wird sicher länger dauern als die schlimmsten Prognosen befürchten, bis sich wieder so etwas wie Normalität einstellt. Das trifft uns alle und alle Branchen, daher kommen wir auch nur gemeinsam wieder aus der Misere heraus. Der Rettungsschirm, den die Bundesregierung aufspannen will, wird wohl kaum ausreichen. Man bekommt aus erster Hand mit, dass beispielsweise die Banken nur schlecht darüber informiert sind, wie und aus welchem Topf sie unkompliziert Zahlungen leisten sollen. Das braucht sicher auch noch eine Weile. Zeit, die wir alle im Grunde nicht haben. Daher sind viele Unternehmen und Unternehmer auf sich allein gestellt. Wir gehen jedenfalls davon aus, dass wir uns selbst helfen müssen und stellen uns derzeit darauf ein.

Was bedeutet das konkret für die HUP? Sind Reisen verboten?
Dirk Westenberger: Nach aktuellem Stand der Dinge haben wir alles gut im Griff. Ein Stresstest, bei dem alle 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus auf unser Netzwerk zugegriffen und gearbeitet haben, ist reibungslos verlaufen. Die in- und externe Kommunikation funktioniert genauso als ob wir aus den Niederlassungen heraus agieren. Der Krankenstand ist normal, unser Team ist konzentriert und rückt mental noch enger als üblich zusammen. Dass die kommenden Wochen hart werden, dürfte jedem bewusst sein und auch die HUP braucht das Vertrauen und die Weitsicht der Kunden, dass es absehbar ja auch eine Zeit nach der großen Coronavirus-Welle gibt, in der alle wieder auf Wachstum und Stabilisierung aus sind. Wir sind optimistisch. Intern appellieren wir an die Eigenverantwortung, was auch bislang hervorragend funktioniert. Wer aus dem HUP Team Symptome aufweist, ist selbstverständlich dringend dazu angehalten, dies seinem Vorgesetzen zu melden, ärztlichen Rat einzuholen und wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten.

Jetzt sind Besonnenheit und Verantwortungsgefühl gefragt. Wir verbieten daher auch keine Reisen. Die maßvolle Entscheidung kann und muss der Mitarbeiter vor allem für sich und in Absprache mit unseren Kunden treffen und dafür sorgen, dass die Prozesse so oder so weiterlaufen.

 Wie kann HUP das Leistungslevel aufrecht erhalten?
Dirk Westenberger: Wir haben uns als Unternehmen und Dienstleister frühzeitig auf die Veränderungen eingestellt, die die digitale Transformation mit sich bringt. Das fängt schon bei den technischen Voraussetzungen für eine strukturierte Home-Office-Kultur an. und endet bei Vertrauensarbeitszeit. Bei der HUP sind wir bei sechs Standorten gewohnt, dezentral aufgestellt zu sein und nicht nur vom Büro aus zu arbeiten. Ein möglicherweise anfallender Quarantänefall oder eine Ausgangssperre lähmen uns daher nicht. Davon profitieren natürlich auch unsere Kunden. Die HUP ist und bleibt einsatzbereit, technisch gut aufgestellt und mehr denn je bereit, ihren Kunden zu helfen. Da wir mit unseren Kunden alle in einem Boot sitzen, können wir mit unseren Lösungen vor allem in diesen Zeiten die Produktivität stabilisieren oder sogar steigern helfen. Eine Krise bietet ja auch immer Chancen. Denn die Digitalisierung der Arbeitswelt ist angesichts der Coronavirus-Krise nun dringender als je zuvor und zeigt das es geht. Auch da, wo bislang die Meinung herrschte, dass es unmöglich sei Prozesse kurz oder mittelfristig umzustellen. Diesen Schwung sollten wir gemeinsam auf alle Fälle nutzen und später auch beibehalten.

Wie kann das HUP Team seinen bestehenden Kunden oder Neukunden bei deren kurzfristigen Ausfällen helfen?
Dirk Westenberger: Wir haben da z. B. unser Service-Angebot comet Lohnbüro, das bei Kunden, die unsere Lohnsoftware comet PA im Einsatz haben, mehr oder weniger sofort die Lohnbuchhaltung und übernehmen kann. Dies kann bei krankheitsbedingten Ausfällen in der Buchhaltung eines Unternehmens erfolgen, bis alle Mitarbeiter wieder voll einsatzfähig sind. Darüber hinaus zahlt im Prinzip unser komplettes Portfolio darauf ein, unseren Kunden ein System zu bieten, das sie unabhängig und flexibel macht,ihre Produkte auf allen Kanälen zu vermarkten. Das gilt insbesondere für unser CMS PS.Content, mit dem kanalunabhängig und mit großer Zeitersparnis publiziert werden kann, wie uns unsere Kunden attestieren, ebenso wie zum Beispiel für unsere Newsreader-App, die innerhalb kürzester Zeit bei bestehenden und neuen Kunden in deren Look&Feel installiert werden kann.

Sie haben gerade veröffentlicht, dass HUP die Nutzung der Newsreader-App bis zu ein Jahr kostenfrei anbietet. Was steckt dahinter?
Dirk Westenberger: Jedes Unternehmen kann mit unserer unkomplizierten Lösung seine Inhalte mit sehr wenig Aufwand digital zur Verfügung stellen. Er bindet damit seine Leserinnen und Leser, die derzeit verstärkt online lesen. Und in diesem Rahmen steigt auch sicher die Bereitschaft der Leser, für die Nutzung zukünftig auch zu zahlen. Unsere Motivation ist einfach: Wir möchten auch unseren Beitrag leisten und alle Unternehmen erreichen.Jetzt müssen alle Unternehmen ihre digitale Informationsstrategie forcieren. Um den Unternehmen, die jetzt kurzfristig noch präventive Maßnahmen einleiten um auf Druck und Zusteller-Ausfälle vorbereitet zu sein entgegenzukommen, bieten wir die Nutzung unserer „Newsreader App“ in den kommenden sechs bis zwölf Monaten kostenfrei an. Lediglich die geringen Implementierungskosten fallen an. Natürlich freuen wir uns, wenn dabei auch neue Geschäftsbeziehungen entstehen. Wer Interesse hat, ein Anruf oder eine E-Mail genügt: 0531 28181-0 und dwe@hup.de.

Wie lautet Ihr bisheriges Learning aus der Krise und was appellieren Sie an die Unternehmen?
Dirk Westenberger: An alle, die mit ihrem bisherigen alten, oft aus vielen Tools zusammengeschusterten System und ihrer bisherigen, oft nicht wirklich zukunftsfähigen Software noch der Meinung waren: ,Wir können publizieren, das geht noch, daher müssen wir nicht oder nur in Flickwerk investieren‘: Sie müssen diese Krise zum Anlass nehmen, ihre Investitionsstrategie zum Thema Digitalisierung zu überdenken.

Immer noch sitzen zahlreiche Managements in mittelständischen (Medien-)Unternehmen dringend notwendige Investitionen in ihre IT-Struktur mit der Begründung aus, man sei gut aufgestellt und wolle sinnvoll sparen. Damit setzen sie allerdings die Existenz ihres Unternehmens aufs Spiel und geben den Staffelstab an die künftige Unternehmensleitung weiter. Ich bin kein Door-to-Door-Versicherungsverkäufer, der mit der Angst spielt. Doch die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig es ist, jetzt sein Geschäftsmodell digitalisieren zu können. Noch ist es nicht zu spät. Wir helfen gerne. Und wer wirklich Geld sparen will: Beim Thema Outsourcing von Dienstleistungen können wir eine Menge dazu beitragen, regelmäßig anfallende Aufgaben in der Buchhaltung, im Lektorat, der Archivierung bis hin zu Marketing und Kommunikation deutlich schneller, effizienter und günstiger zu erledigen, damit die vorhandenen Ressourcen in den Unternehmen in der Verkaufsförderung eingesetzt werden können.

Alle Informationen zur Newsreader-App finden Sie HIER.

Kontakt

Telefon:
+49 531-28181-0

E-Mail:
info@hup.de

Am Alten Bahnhof 4B,
D-38122 Braunschweig

Kontaktformular